• Schiffbauergasse Potsdam

      Schiffbauergasse Potsdam

      Die Schiffbauergasse Potsdam war bis zur "Wende" 1989 ein abgeschottetes, militärisch undd industriell genutztes Areal von ca. 12 ha - in bester Wasserlage der Innenstadt und mit vielfältigen, aber völlig desolaten Bauten: Wie Schinkelhalle, Zichorienmühle oder Garnisons-Waschhaus.

      Martin Schmidt-Roßleben / ART PRO identifizierte die großen Potenziale und realisierte ab 1992, in der Funktion des Leiters des Kulturamtes der Landeshauptstadt, eine gezielte Unterstützung / Steuerung kultureller „Interimsnutzungen“ und eine schrittweise, baurechtlich tolerierbare „Bespielbarmachung“ einzelner Bauten für Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst und Events unterschiedlichster Art. Schon 1995 hatte das Areal etwa 100.000 Besucher.

      Ab 1999 Entwicklung und Realisierung des Konzepts "Integrierter Kultur- und Gewerbestandort Schiffbauergasse Potsdam" - u.a. mit Theaterneubau, Ansiedlung von Firmen wie ORACLE oder des VW-Design-Centers, zahlreicher freier Kulturträger, Wassertourismus, Restaurants und Kleingewerbe. Entwicklung verschiedener, zusammengreifender Nutzungs- und Betriebskonzepte (so im "Zentrum für Kunst und Soziokultur", u.a. mit Tanztheater fabrik, KunstRaum, Jugendtheater T-Werk) und, im Zusammenwirken mit dem Baudezernat und einem Sanierungsträger, konzeptionelle Planung und Abstimmung der Gesamt-Baumaßnahmen unter Einwerbung u.a. von Städtebau- und EU-Fördermitteln (u.a. EFRE) von rd. 100 Mio. €.

      Als "Beauftragter für den Kulturstandort" zuständig für das Standortmanagement und -Marketing, bis 2009 u.a. Entwicklung und Durchsetzung einer Dachmarke, einer gemeinschaftlich genutzten, interaktiven website, überregionaler Werbemaßnahmen, zahlreicher gemeinsamer Veranstaltungen, Kunstaktionen und Events.